Viele Menschen wünschen sich hobbymäßig Filmprodukte zu erzeugen, die sich mit professionellen Ergebnissen messen lassen können. Durch die Einführung des digitalen Filmens ist es auch Privatpersonen möglich geworden, Filme zu machen, die sich kaum noch von teuren Produktionen unterscheiden. Dazu ist es jedoch notwendig, dass der Anwender sich zuvor eine Reihe von Kenntnissen aneignet und diese mit dem entsprechenden Equipment umsetzt. Doch auch im professionellen Bereich ist es wichtig, dass die verantwortlichen Personen sich mit solchen Technologien wie den Netzwerkkameras auskennen.
Was ist eine Netzwerkkamera
Die Netzwerkkameras werden in der Praxis auch als IP Kamera bezeichnet (IP: Internet Protocol) und eigenen sich in besonderem Maße für die Zwecke des digitalen Filmens. Bei den Netzwerkkameras handelt es sich um sogenannte CCTV-Kameras, die aus dem Bereich der Videoüberwachung bekannt sind und beispielsweise an öffentlichen Plätzen installiert sind. Die Kameras werden fest installiert und ähneln damit den Webcams, die ebenfalls beispielsweise in das Gehäuse eines Notebooks fest integriert sind und laufend einen bestimmten Bildausschnitt anzeigen. Da es sich hierbei um digitale Aufnahmeverfahren handelt, sind die Kameras direkt an kleine Computer angeschlossen, die die erhaltenen Daten verarbeiten können. Dazu gehört auch die Komprimierung der Daten, so dass diese über Netzwerke leichter versendet werden können.
Vorteile der Netzwerkkameras digitales Filmen
Da ein großer Teil der Videobearbeitung heute an Computern vorgenommen wird, ist es sinnvoll, dass die Netzwerkkameras die Daten anders als analoge Kameras sofort in digitaler Form zur Verfügung stellen und bereits mit den notwendigen Netzwerkfunktionen ausgestattet sind, so dass diese unkompliziert genutzt werden können. Die Netzwerkkamera und deren Computer bilden auf diese Weise eine Einheit und ermöglichen ein effektives Arbeiten. Gerade für bisher wenig versierte Anwender ist dieser Umstand uninteressant, da ihnen der Einstieg in das Filmen erleichtert wird. Innerhalb von Netzwerken können diese Netzwerkkameras unterschiedliche Funktionen erfüllen und beispielsweise als FTP-Server dienen, als E-Mail-Clients und vieles anderes mehr. Der größte Vorteil gegenüber den analogen Kameras ist jedoch sicherlich darin zu sehen, dass die Kamera und der Monitor, mit dem diese überwacht wird, räumlich weit entfernt liegen können. Solange beide Geräte über das Internet verbunden sind, ist eine Kommunikation problemlos möglich. Bei analogen Kameras hingegen ist es in der Regel so, dass der Monitor sich in der Nähe der Kamera befinden muss, damit eine Kabelverbindung hergestellt werden kann. Dadurch ist der Einsatz deutlich weniger flexibel. Außerdem befinden sich an vielen bereits Netzwerkinfrastrukturen, die für die Zwecke des digitalen Filmens problemlos genutzt werden können.
Die Anforderungen des Digitalen Filmens
Doch auch beim Digitalen Filmen wird der Anwender vor eine Reihe von Aufgaben gestellt, die er auch in der Welt des analogen Film bewältigen können musste. Dazu gehört beispielsweise der richtige Umgang mit Licht und Ton sowie die Kenntnis der Standard-Bildausschnitte, deren Verwendung einen Film erst professionell aussehen lassen. Ebenfalls muss der Anwender sich damit vertraut machen, in welchen Auflösungen die Filme aufgenommen werden müssen, damit es später bei der Wiedergab auf Fernsehgeräten nicht zu Qualitätsverlusten kommt. Das digitale Filmen ist damit ein anspruchsvolles und hochinteressantes Betätigungsfeld für alle, die sich für Filme interessieren.